kleines Mädchen sitzt vor ihrer Mutter, lächselt sie an und die Mutter erzählt ihr eine Geschichte
kleines Mädchen sitzt vor ihrer Mutter, lächselt sie an und die Mutter erzählt ihr eine Geschichte

Dein Kind hat Angst. Du möchtest helfen.

Aber manchmal weißt du einfach nicht mehr, wie.

Vielleicht bekommt dein Kind morgens Bauchschmerzen, wenn es in die Schule soll. Es hat Angst vor Klassenarbeiten, möchte nicht allein schlafen oder gerät bei bestimmten Situationen regelrecht in Panik.

Du redest mit ihm, erklärst, beruhigst und versuchst Mut zu machen. Und manchmal funktioniert das auch. Doch beim nächsten Mal ist die Angst wieder da.

Das kann für dein Kind unglaublich belastend sein. Und für dich als Mutter oder Vater genauso.

Denn du siehst, wie dein Kind leidet, und möchtest ihm diese Angst am liebsten einfach abnehmen.

Warum können Kinder Angst haben, obwohl eigentlich keine Gefahr besteht?

Angst ist zunächst eine ganz normale Schutzreaktion unseres Gehirns. Sie hilft uns, Gefahren zu erkennen und darauf zu reagieren.

Allerdings lernt unser Gehirn auch durch Erfahrungen. Wenn eine Situation einmal mit starker Angst verbunden war, kann schon der Gedanke daran ausreichen, um die gleiche Reaktion erneut auszulösen.

Das Herz schlägt schneller, der Bauch tut weh, der Hals fühlt sich eng an oder dein Kind möchte die Situation unbedingt vermeiden.

Für Außenstehende ist vielleicht überhaupt keine Gefahr erkennbar. Für dein Kind fühlt sich die Angst trotzdem vollkommen echt an.

Und genau deshalb helfen Sätze wie „Du brauchst doch keine Angst zu haben“ häufig nicht weiter.

Dein Kind weiß vielleicht selbst, dass es keine Angst haben müsste. Aber sein Körper reagiert trotzdem.

Wobei kann Kinderhypnose unterstützen?

In meiner Arbeit begleite ich Kinder, die beispielsweise mit folgenden Situationen Schwierigkeiten haben:

  • Prüfungsangst und Angst vor Klassenarbeiten

  • Angst vor Vorträgen oder dem Sprechen vor anderen

  • Schulangst und belastende Situationen im Schulalltag

    Warum der Körper Prüfungsangst bekommt - ganzer Artikel im Blog

  • Angst vor Hunden, Nadeln oder dem Blutabnehmen

  • Angst vor dem Alleinsein oder Übernachten bei anderen

  • Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen oder einzuschlafen

  • Unsicherheit, Selbstzweifel und geringes Selbstvertrauen

  • Stressbedingte Anspannung und belastende Gefühle

  • Bettnässer

Manche Kinder können genau sagen, wovor sie Angst haben. Andere spüren nur, dass ihnen in bestimmten Situationen plötzlich schlecht wird oder sie sich unwohl fühlen.

Wir müssen nicht immer wissen, wann eine Angst zum ersten Mal entstanden ist, um an der heutigen Reaktion arbeiten zu können.

Wichtig ist zunächst, zu verstehen, was dein Kind erlebt und was es sich stattdessen wünscht.

Wie funktioniert Hypnose bei Kindern?

Kinder haben häufig eine lebendige Vorstellungskraft. Sie können sich gut in Geschichten hineinversetzen, mit Fantasiefiguren mitfühlen und sich Situationen sehr bildhaft vorstellen.

Diese Fähigkeit können wir bei der Hypnose nutzen.

Je nach Alter und Interessen deines Kindes arbeiten wir beispielsweise mit inneren Bildern, Geschichten, Kraftorten, Kuscheltieren oder einem selbst gewählten Superhelden.

Dabei geht es nicht darum, dein Kind zu kontrollieren oder ihm etwas einzureden.

Wir nutzen seine eigenen Vorstellungen und Stärken, um Entspannung, Sicherheit und Selbstvertrauen zu fördern und belastende Reaktionen zu bearbeiten.

Ich arbeite unter anderem mit Hypnose und Elementen des Yager-Codes. Welche Vorgehensweise wir nutzen, hängt vom Alter, dem Anliegen und den Bedürfnissen deines Kindes ab.

So läuft eine Sitzung bei mir ab

1. Wir lernen uns kennen

Zunächst sprechen wir darüber, was dein Kind belastet.

Wann tritt die Angst auf? Wie zeigt sie sich? Was wurde bisher versucht? Und was soll sich verändern?

Dabei ist mir besonders wichtig, dass sich dein Kind wohlfühlt und Vertrauen aufbauen kann. Es darf ein Kuscheltier oder etwas was ihm Sicherheit gibt, mitbringen.

2. Wir arbeiten mit den Stärken deines Kindes

Bevor wir uns schwierigen Situationen zuwenden, schaffen wir eine Grundlage aus Ruhe und Sicherheit.

Wir nutzen Vorstellungen und Erfahrungen, mit denen sich dein Kind stark, geschützt oder entspannt fühlen kann.

Anschließend arbeiten wir mit altersgerechten Methoden an den belastenden Gefühlen und Reaktionen.

Dein Kind muss dabei keine unangenehmen Erlebnisse ausführlich erzählen.

3. Wir übertragen die Veränderung in den Alltag

Wenn dein Kind sich sicher genug fühlt, können wir uns gemeinsam vorstellen, wie es künftig mit bisher schwierigen Situationen umgehen möchte.

Zum Beispiel mit der nächsten Klassenarbeit, dem Schulweg oder einem Besuch beim Arzt.

Ziel ist es, neue Erfahrungen von Sicherheit und Selbstvertrauen zu ermöglichen, die dein Kind auch im Alltag nutzen kann.

Müssen die Eltern bei der Hypnose dabei sein?

Das entscheiden wir gemeinsam. Manche Kinder fühlen sich sicherer, wenn Mama oder Papa im Raum bleiben. Andere können sich besser öffnen, wenn sie allein mit mir sprechen. Entscheidend ist, womit dein Kind sich wohlfühlt.

Und ganz wichtig: Dein Kind sollte selbst bereit sein, mit mir zu arbeiten.

Hypnose funktioniert nicht als Maßnahme, die Eltern gegen den Willen ihres Kindes durchsetzen.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Das hängt vom Anliegen und der individuellen Situation ab.

Bei einer klar eingegrenzten Angst können wenige Termine ausreichen. Bei mehreren Belastungen oder komplexeren Schwierigkeiten kann eine längere Begleitung sinnvoll sein. Die durchschnittliche Anzahl liegt bei 2.6 Sitzungen (bei Kindern bis ca 15J. sind die Sitzungen nur 1h).

Nach unserem ersten Gespräch kann ich besser einschätzen, welche Unterstützung für dein Kind infrage kommt.

Eine bestimmte Wirkung oder Anzahl an Sitzungen kann ich nicht garantieren.

Häufige Fragen zur Kinderhypnose

Ab welchem Alter ist Kinderhypnose möglich?

Das hängt weniger von einer festen Altersgrenze ab als von der Entwicklung, der Bereitschaft und dem Anliegen deines Kindes. Es sollte aber ja/nein lesen können. Im Vorgespräch klären wir, ob meine Arbeitsweise geeignet ist.

Bekommt mein Kind während der Hypnose alles mit?

Ja. Hypnose ist kein Zustand der Bewusstlosigkeit. Dein Kind bleibt ansprechbar und kann jederzeit sagen, wenn es etwas nicht möchte. Viele kleineren Kinder können auch nicht stillsitzen oder die Augen zu machen, das ist absolut ok, ich passe mich dem Kind an.

Muss mein Kind erzählen, warum es Angst hat?

Nein. Nicht jedes Kind kann oder möchte erklären, warum es sich in bestimmten Situationen so fühlt. Wir können auch mit dem arbeiten, was es heute wahrnimmt und verändern möchte.

Kann Kinderhypnose auch bei Bauchschmerzen oder Übelkeit helfen?

Wenn solche Beschwerden in belastenden Situationen auftreten, kann es sinnvoll sein, zusätzlich an Stress und Angst zu arbeiten, damit habe ich sehr gute Erfahrungen. Wiederkehrende oder ungeklärte körperliche Beschwerden sollten jedoch zunächst ärztlich abgeklärt werden.

Ersetzt Kinderhypnose eine Psychotherapie?

Nein. Mein Angebot ist Coaching und keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei einer vermuteten Angststörung, anhaltender Schulvermeidung, Traumafolgen oder erheblichen Einschränkungen sollte eine kinderärztliche oder kinder- und jugendpsychotherapeutische Abklärung erfolgen. Eine ergänzende Zusammenarbeit ist gegebenenfalls nach entsprechender Rücksprache möglich, bitte fragen Sie gern ihre/n Therapeut/in.

Du möchtest deinem Kind helfen?

Manchmal brauchen Kinder Unterstützung, um mit Situationen anders umgehen zu können, die sich für sie bisher bedrohlich angefühlt haben. In einem unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir, was dein Kind belastet und ob meine Arbeitsweise zu eurem Anliegen passt.

Kinderhypnose und individuelles Coaching bei ECHOFREI – vor Ort im Raum Dresden/Meißen oder online nach Absprache.

Jetzt unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.

Kinderhypnose - Wenn Ängste und Sorgen den Alltag deines Kindes bestimmen

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Wachstum kommt in erster Linie von Innen!

Jana Wappler

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